Die Leitlinien der Förderstiftung

Alle Aktivitäten der Förderstiftung folgen den Leitlinien der Stiftungsarbeit, die mit Gründung der Initiative als verbindlich verabschiedet wurden:


1. Arbeitsgrundsatz und Anspruch der Stiftung
2. Förderung von bürgerlichem und unternehmerischem Engagement
3. Kooperationen, Sponsoring und vergleichbare Maßnahmen
4. Verwendung des Stiftungskapitals, der Erträge und sonstigen Zuwendungen
5. Verwaltung des Stiftungskapitals und sonstiger Zuwendungen


1. Arbeitsgrundsatz und Anspruch der Stiftung
Die Arbeit der Förderstiftung unterstützt die Sanierung des denkmalgeschützten Leipziger Stadtbades und damit das Anliegen, die Unverwechselbarkeit des Gebäudes als eines der bedeutenden Leipziger Baudenkmäler zu erhalten. Die Beschaffung von Mitteln erfolgt in der Absicht, einen Ort wieder zu beleben, der die Stadt Leipzig bereichert. Das sanierte Stadtbad soll eine für alle Leipziger Bürger sowie potentiellen neuen Einwohner nutzbare Einrichtung der Gesundheitsvorsorge, Kultur und Bildung und ein über die Stadtgrenzen hinaus bekannter Anziehungspunkt für regionale, nationale und internationale Gäste sein. Ausgangs- und Orientierungspunkt für die Förderstiftung sind die Sicherung und Bewahrung des Erbes der Vorfahren als Fundament der zukünftigen Stadtentwicklung.


2. Förderung von bürgerlichem und unternehmerischem Engagement
Die Bedeutung des Stiftens und die Tätigkeit gemeinwohlorientierter Stiftungen nehmen angesichts wachsender gesellschaftlicher Aufgaben zu. Auch die Förderstiftung Leipziger Stadtbad soll bürgerschaftliches und unternehmerisches Engagement anregen, fördern und tragen. Die Stiftung legt dabei Wert auf die Beteiligung einer breiten Öffentlichkeit, da nur so die gegenwärtigen und zukünftigen Probleme des Gemeinwesens bewältigt werden können. Die Arbeit der Stiftung ist daher so auszurichten, dass eine Beteiligung aller Leipziger Bürger, unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten, ermöglicht wird. Neben den verstärkten privaten Engagements wird die Stiftung auch Plattform für verantwortungsbewusste
Unternehmen sein. Die Stiftung soll die Öffentlichkeit regelmäßig über die Stiftungsarbeit informieren. Eine Behinderung oder Benachteiligung anderer gemeinnütziger Vereinigungen soll ausgeschlossen werden.


3. Kooperationen, Sponsoring und vergleichbare Maßnahmen
Die Förderstiftung arbeitet partnerschaftlich mit Bildungseinrichtungen, sonstigen gemeinnützigen Verbänden und Organisationen zusammen und kann zu diesem Zweck Kooperationen begründen oder eingehen. Mit Privatpersonen oder Wirtschaftsunternehmen kann die Stiftung im Rahmen des Sponsorings oder vergleichbarer Maßnahmen zusammenarbeiten, sofern dies mit dem satzungsgemäßen Zweck und den Zielen der Stiftung in Einklang steht und diesen dient. Die Stiftung wird keine Zusammenarbeit akzeptieren, welche die Gemeinnützigkeit gefährdet oder gar ausschließt. Der Stiftungsrat hat in Zweifelsfällen die Zustimmung des Finanzamtes einzuholen. Wirtschaftsunternehmen und Privatpersonen, die die Stiftung unterstützen, können sich im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit des Namens der Stiftung oder dergleichen zu eigenen Werbezwecken bedienen. Eine Einbindung der Stiftung in die Öffentlichkeitsarbeit ihrer Förderer ist nur möglich, sofern dies nicht überwiegend deren eigenen wirtschaftlichen Zwecken dient. In allen Bereichen der Zusammenarbeit behält die Stiftung die volle Kontrolle über die Inhalte der Arbeit und bleibt unabhängig. Jede Unterstützung und Kooperation durch Wirtschaftsunternehmen wird im Bestreben nach Transparenz behandelt, um die Unabhängigkeit auch insoweit sicher zu stellen.


4. Verwendung des Stiftungskapitals, der Erträge und sonstigen Zuwendungen
Das Stiftungskapital, die Erträge und sonstigen Zuwendungen sollen direkt für die Sanierung und den späteren Erhalt des Kulturdenkmals Leipziger Stadtbad beschafft werden. Die Finanzierung von Veranstaltungen und sonstige Maßnahmen zur Gewinnung von Sponsoren, Spendern, Zustiftern und Fürsprechern sollen daher soweit möglich durch Sponsoringverträge gesichert werden. Gleiches gilt für die Vergütung von Hilfspersonen der Stiftung.


5. Verwaltung des Stiftungskapitals und sonstiger Zuwendungen
Das Stiftungskapital und die sonstigen Zuwendungen werden vom Treuhänder nach den Bestimmungen des Treuhandvertrages verwaltet. Der Treuhandvertrag soll in geeigneter Form veröffentlicht werden.

 

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